SCFS - CLUBZENTRUM SCHÖNRAM
Bau-Tagebuch TEIL 3

2015

Diesen Winter wurde fest an der neuen Strecke gebastelt - The Six Senses.
Das Integrieren der digitalen Idee umfast viele Tests, die zu Hause vorbereitet werden. Details gibt es unter dem dafür verfassten Tagebuch unter /Projekte/Scorpius digital/Projektchronik.

Für den Bahnaufbau geht's dann hier wieder weiter . . .


Feb. 2015

Im Februar wurde in kleinen Arbeitsetappen begonnen die Schienen aufzulegen. Einerseits um festzustellen, dass doch noch einiges fehlt, andererseits um die Proportionen abschätzen zu können.

Dazu wurden inzwischen auch schon das Fahrerpodest eingerichtet und die Wand für die Steckplätze der Regler aufgestellt.

 


März 2015

Bis die anderen Teile beisammen sind wird schon einmal begonnen, die Strecke in Moduleinheiten zu je 1,5 - 2 Meter aufzuteilen. Jedes Modul bekommt eine eigene Stromeinspeisung der sternförmigen Stromversorgung. Zusätzlich wird bei allen Edelstahlleitern der Carreraschiene ein Kupferkabel mit einem Querschnitt von 1,5mm eingezogen.
Um die Stabilität und Ebenheit der Fahrbahnoberfläche zu sichern, werden die Module in sich fixiert, mit Verschraubungen und Metallklammern.


01.04.2015

Bauabend in SR:
Werner, Michi, Jan und Robert beginnen bei den ersten Modulen die Stromeinspeisung einzuziehen und die Kabel dafür abzuisolieren.

Am nächsten Abend beginne ich wieder, dieses Bautagebuch weiterzuführen, die Notizen zu sortieren, was als nächstes zu erledigen ist und die digitalen Komponenten zu dokumentieren, damit ich den Faden nicht verliere.


04.04.2015

Bautag in SR: 
Werner, Gerhard, Jan, Sabrina & Robert arbeiten weiter an den einzelnen Modulen. Es werden auf der ganzen Strecke 23 Module sein. Die Module 3/14/16/17/19/20/21/23 sind schon für den Aufbau fertig vorbereitet. (Modulübersicht)


 April 2015

Von Ferdl haben wir wieder Plattenmaterial bekommen - DANKE.
Es sind 19mm Spanplatten vom Messebau.

Diese Tage haben wir immer wieder abends etwas weitergemacht:
- Die Reglermodule bzw. die Ablage bei den Fahreplätzen begonnen.
- Den Fußboden auf dem Fahrerpodest vorbereitet, damit der Melan-Holzboden verlegt werden kann, was als nächstes geplant ist.


30.05.2015

Werner, Jan und Robert - fröhliches Werkeln am Samstag nachmittag.
Jan hat seine GoPro-Kamera wieder aktiviert um den Fortschritt der neuen Bahn mit Zeitrafferfoto im Film zu dokumentieren.

Werner kam um zu helfen. Wir starten mit dem Endausbau der Fahrerplätze, um von dieser Basis aus den Bahnaufbau zu beginnen.
Während Werner und Jan auf dem Fahrerpodest den Boden verlegen, montiere ich schon einmal die Kabel für die Fahrersteckplätze, mit den Anschlüssen für die Regler und die Info-LED's. Jetzt fehlen nur noch die Kabelkanäle, dann ist alles sauber verräumt. Bei einem der Steckplatzmodule ist mir noch eine Lötstelle bei einer LED aufgegangen, das werd' ich kommenden Mittwoch schnell machen.

 
Für jeden Fahrer steht wieder ein
über 80cm breiter Stehplatz zur Verfügung.
Schätze dass es reichen wird.

 14.11.2015

Nach der Sommerpause und den digitalen Weichenarbeiten zu Hause, geht es hier wieder zur Sache.
Bin heute hier um den Bahnunterbau zu beginnen und dabei einige Überlegungen umzusetzen, damit die Strecke für's Auge etwas lebendiger wird, indem einige Niveauunterschiede eingebaut werden.

 
Unterbau Start/Zielgerade um 8 cm ansteigend Richtung Überfahrt bei den Modulen #9/10 - Modul 1/2/3/23 (Modulübersicht)

Hier kommt die analoge Zeitmessung hin - wieder ein klassischer Lichtbalken für die Lichtschrankenmessung.

Die erste Platte liegt schon. und die Bohrungen für die Moduleinspeisung passen auch schon.

Eine Herausforderung war die Boxengassenschikane. Hier sollte eine Absenkung passieren, damit die Boxengasse geradeaus darüber läuft. Die Spanplatten lassen sich bis zu einem gewissen Grad verbiegen, aber sie sollten dann auch dort bleiben und einen leichten Schwung formen.
Modul 20/21/22 (Modulübersicht)

Nach 10 Stunden war dann alles soweit.
Die nächsten Arbeiten bestehen darin, die Module fertig zu verkabeln und zu dämmen, damit das Fahrgeräusch nicht zu arg 'scheppert'.

 


07.12.2015

Der Trafo auf Spur 2 der INSULA funktioniert nun auch wieder, nachdem die Volt-Anzeige ausgefallen war.
Es war nur eine "kalte Lötstelle", nach Auffinden derselben und nachlöten passte wieder alles.:

Testlauf um die Schienen zu dämmen, damit sie auch satt und gleichmäßig aufliegen:

mit 10mm Styroporplatten, als Kleber testete ich einfache Dispersionsfarbe, weil billig und das Ganze nur haften soll ohne das Material zu beeinflussen.
Wenn die Schiene einmal liegt kommt keine Belastung mehr darauf.


16.07.2016

&

17.07.2016

Sommerpause - gibt's nicht
Großangriff auf das Zeitmanagement: dieses Wochenende haben wir Gas gegeben und endlich an der Bahn weitergebaut.

Die fleissigen Helfer sollen natürlich wieder erwähnt werden. Mit dabei an diesem Wochenende waren:
Spindler Thomas, Drofenik Michi, Mayer Werner, Robert Otto & unser Frühstücksüberraschunglieferant Achleitner Christian

Die Woche davor habe ich zu Hause noch den Startbalken umgearbeitet, damit wir die Startgerade fixieren und auflegen können. siehe Scorpiustagebuch "Projektchronik"

Die Dämmvariante mit Styropor und Dispersionsfarbe hat sich als optimal herausgestellt.
Ab Samstag mittag wurde fest geklebt und Styropor geschnitten, Drähte in die Spuren eingezogen, für eine optimale Stromversorgung in der Schiene.
Die Durchführungsbohrungen für die Kabel in den Bodenplatten gebohrt und die einzelnen Module ausgerichtet.

 

Die Kabel zum Einziehen in die Schienen mussten erst abisoliert werden. Bei 100m entwickelt man eine eigene Technik und in kurzer Zeit war alles erledigt. Werner half mir, da er beim Upgrade der Insula schon mitgeholfen hatte.

 

Auflegen - ausmessen - Löcher bohren,

arbeiten bis 2:00 Uhr in der Früh.
Thomas hat noch fertig geklebt bis um 3:00

Thomas & Robert schlafen an & auf der Bahn den Schlaf der Gerechten.

 

Jetzt nur noch die Boxengassenschikane.

Nach einem überraschenden Frühstück, geliefert von Christian, geht's weiter.
Zwischendurch kommen immer wieder Gäste zum fahren und staunen.

 

Sonntag 16:00 - erster Bauabschnitt ist fertig. Nur noch zusammenräumen und die Baustelle säubern, damit die Foto auch wirken.

Hier schon einmal die Gesamtansicht von der benachbarten INSULA aus.

 

Und hier der Blick vom Fahrerlager aus auf die Start/Zielgerade im ersten Bild.

Auf dem zweiten Bild ist Perspective vom Fahrerplatz #6 aus auf die Boxengasseschikane Richtung Westkehre, deren Montage in den nächsten Bauabschnitt fällt.

 

Es war wieder ein tolles Wochenende wo wir einiges bewegt haben - ein großes Danke an die Mitwirkenden


01.08.2016

Alfred, Werner, Christian, Tom und ich haben wieder weiter gearbeitet. Der Unterbau ab der Westkehre zum Infield ist fast fertig.

Das Niveau unterhalb der Start/Zielgeraden müssen wir noch ändern, da man die Spur 6 nicht optimal einsehen kann.



04.08.2016

Eigentlich nur ein normaler Rennabend. Wir haben aber doch vorab die Linie entlang der Start/Zielgeraden korrigiert, um den Sichtwinkel auf die unten liegende Spur 6 zu verbessern. Hier wurde auch gleich das Höhenniveau festgelegt.

Jetzt ist die Spur 6 vom Fahrerplatz ersichtlich


08.08.2016

Da das Niveau jetzt passt fixieren wir den Unterbau für die Gegengerade.

Christian & Alfred,
Robert hinter der Kamera

  JA - das nenn ich eben - ist doch die untere Gegengerade ohne Steigung
 

Vorbereitung der Hochzeit zwischen Modul #17 und #18.

In der Schikane kommen die Sensoren für die Antikollisionsfunktion der Weichen im Modul #18.
Ist aber an diesem Abend nicht fertig geworden.

 

Auch die Westkehre ist fast fertig. Sie ist schon fertig zusammengesteckt, aber es fehlt noch die ergänzende Verdrahtung und die Styroporunterlage.

Am nächsten Bauabend wird sie fix verlegt.


22.08.2016

Montag Bauabend
Gerhard M., Alfred Z., Tom Sp.,Robert O. sind wieder am Werken.
Module #16,17,18 und 19 werden durchkontrolliert und fertiggestellt. Die letzten Kupferkabel eingezogen, Einspeisungen und Styroporunterlagen vervollständigt. An den Übergängen zwischen den Modulen werden die Metallklammern entfernt, da sowieso jedes Modul seine eigene Einspeisung besitzt und die Module leichter steckbar werden.

Jetzt sind die vier Module zum Verlegen fertig. Fotos folgen wenn alle an ihrem Platz liegen.

Modul #14 ist auch schon hergerichtet und benötigt nur noch seine Styroporunterlage.


24.08.2016

Mittwoch Rennabend mit Bauarbeiten.
Gerhard M., Tom Sp., Robert O., Günter M. Christian A. und Robert E. treffen sich zu einem gemütlichen Rennabend.
Da am Montag aber nicht alles wie geplant fertig gestellt werden konnte, wurden heute die Module aufgelegt und fixiert
.

Bilder der halbfertigen Bahn - die erste Eindrücke . . .


11/2016

Einige weiterführende Arbeiten wurden inzwischen durchgeführt.
Eine Klimanlage wurde von A. Christian angeschaft um für die schwülen Sommertage Abkühlung zu schaffen. Dazu wurde der Kondensator durch das Fenster geführt und darin befestigt.


12/2016

Für die kommenden kalten Wintertage bekamen wir noch zwei Infrarotstrahler, damit es nicht zu kalt wird.

Der Unterbau der Boxengasse wurde fixiert.
Eine neu Version meiner energieabsorbierenden Leitplanken wurden schon einmal montiert. Sie ist jetzt wesentlich massiver und trotzdem gleich zart im Erscheinungsbild.


2017

01/2017

Im Jänner habe ich die Stromversorgung für die Bahn fertig gebracht und in Heimarbeit das Modul #15 mit den Weichen 13/14/15 vorbereitet.

Es wird angestrebt, die Bahn nach Modul #3 und #14 vorerst einmal mit dem Modul #6 zu schliessen, um einen Funktionstest der Anlage durchführen zu können (Modulübersicht).
Danach wird es eine Systemvorstellung von Scorpius Digital geben.
Wenn alles passt wird eine Sammelbestellung für noch benötigte Teile erfolgen.


04.02.2017

Bau-Samstagnachmittag. Gerhard M., Walter B. und Robert O. arbeiten weiter an der Bahn. Der Randzuschnitt für die Bahnabschlußbande wird gesägt.

An der engsten Stelle wird dafür gesorgt, dass selbst große LKW mit Sattelauflieger durchkommen.

  Robert positionierte inzwischen die Platinen der Weichenschaltungen.
Details im Tagebuch von Scorpius.

 04.02.2017

Bau-Samstagnachmittag: Gerhard M. und Robert O. setzten die Arbeiten fort. Das Modul #15 wird fertig gestellt, indem die Kupferkabel noch eingezogen werden und die Einzelspureinspeisung vorbereitet wird.
Leider ist eine Feder gerissen und muss noch einmal angefertigt werden. Diese dient bei GUZ-Betrieb dazu, dass die Autos bei den Weichen nicht einfädeln können.
Also kommt zuerst der Unterbau nach der Startkurve dran. Bzgl. Bauhöhe wird hier ein Kompromiß angestrebt. Da nach Modul #3 und #14 der Kurs vorerst einmal mit Modul #6 geschlossen werden soll, um ein Testen der Scorpius-Komponenten zu ermöglichen, müssen diese beiden Streckenteile in der Höhe angepasst werden. Für den Endausbau soll dieser Höhenausgleich leicht rückgängig gemacht werden können. Ab Modul #14 führt die Strecke dann unter der Brücke durch und ab Modul #3 bleibt sie auf Brückenhöhe.

 

16.02.2017

Nächster Anlauf zur Großbaustelle. Ein Nachmittag mit Robert E., Gerhard M. und Robert O.

Modul #6 wird zusammengebaut und die Kabel eingezogen. Thomas hat schon angekündigt, die Styroporunterlage demnächst zu kleben, damit wir am Samstag die Arbeit fortsetzen können.

 

 

Robert O. repariert inzwischen die Feder im Modul #15. Anschließend wird dieses montiert.
Der Unterbau für Modul #14+13 ist vorbereitet und ausgerichtet.


18.02.2017

Samstag nachmittag, Thomas Sp., Walter B. & Robert O. sind im Einsatz.

Walter schneidet die Styroporteile zu, Thomas klebt sie wieder ein.

 

 

  Robert vollendet die Startampel mit neuem Steher, da der Original am Straßenrand im Freien stehen würde.
  Im Zuge dieser besseren Montierung, wird auch gleich die Leitplanke mit eingeplant und weitergeführt.

23.02.2017 Donnerstag abends wird von Robert O. das Weichenmodul #1 repariert, nachdem sich die Kabel des Resetknopfes an der Lötstelle gelöst haben.
Danach folgt die Entwirrung des Kabelchaos unter der Bahn. Die einfachste Lösung liegt im Befestigen und Sortieren mit Kabelbindern, welche mit einem Tucker unter der Bahn befestigt werden.
 
25.02.2017

Samstag - Baunachmittag: Werner M., Robert O.

Thema: schließen der Layoutrunde mit Modul #6 incl. Unterbau & Verkabelung.

Trotz sorgfältiger Planung ist es nicht möglich mit den Standardschienen den Kreis einfach zu schließen.
Auch mittels Kombinationen der 1/3- und 1/4-Geraden bleiben immer ein +/- von rund 1cm.
Der Winkel und die Parallelität (der Seitenabstand/Spurversatz) passen überraschend gut.




01.03.2017 Zum Abschluß wird eine Gerade auf Maß gekürzt werden.
Die Leiter bleiben ganz und die geschnittenen Teile werden nur mit Heißkleber fixiert. So ist es möglich für den Endausbau vielleicht noch eine Korrektur vornehmen zu können.
 

04.03.2017

Am Samstag Nachmittag doch noch die zwei Weichen geschafft und eingebaut ...

Jetzt können wir den Kreis schließen und alles verkabeln


08.03.2017

Mittwoch nachmittag: Bahnverkabelung begonnen

... der erste Blick unter die Bahn auf die Weichenschaltungen


09.03.2017

abends, weiter Kabel verlegt

... der zweite Blick unter die Bahn auf die Stromversorgung der einzelnen Spuren, bzw. der einzelnen Module - Einspeisung ca. alle 2 Meter.


11.03.2017 Samstag nachmittag - Bautag: 10 Stunden Kabel verlegen, mit dem Bauch nach oben spürt man seine Arme nicht mehr - aber, zwei Drittel sind geschafft.